Stephan Fehringer | Dive Instructor | Ärgerichdom
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Ärgerichdom

Ärgerichdom

Höhlenbefahrung im Ärgerichdom

nach den vielen see-tauchgängen in letzter zeit, gings endlich wieder mal in die höhle. es sollte der endsiphon im ärgerichdom in der koppenbrüllerhöhle betaucht werden um wieder etwas neuland zu entdecken. um 9 uhr vormittags trafen sich arnold obermair, bernhard kamleitner, siegfrid kallinger, lukas und johann kirchberger und ich mit gerhard wimmer um ihn bei seinem tauchversuch im ärgernisdom zu unterstützen. rasch wurde die ausrüstung aufgeteilt und in den schleifsäcken verstaut um uns sofort auf den weg richtung koppenbrüllerhöhle zu machen. am höhleneingang.

zogen wir uns schließlich um und traten, gerhard folgend, den rund 600m langen weg richtung ärgernisdom an. das erste viertel des weges ist sehr geräumig, teilweise bis 20m raumhöhe, nach einer engstelle reduziert sich die durchschnittliche raumhöhe auf 70 bis 30 cm, an einigen stellen kann man sogar noch hocken. nach gut eineinhalb stunden erreichten wir das ende unserer reise, jedoch nicht an geplanter stelle, da der letzte teil noch geflutet war. ein tauchen an dieser stelle wäre zwar möglich gewesen, hätte jedoch keinen sinn, da der geflutete höhlenabschnitt ohnehin bekannt und vermessen ist. also entschieden wir uns für eine kleine jausenpause und traten gestärkt den rückweg an, geführt von einigen navigationstalenten in unserer gruppe (u.a. ich), die bereits minutenlange, wenn nicht schon stundenlange erfahrung in komplexer höhlennavigation aufweisen konnten. erstaunlicher weise kam die ganze gruppe nach weiteren 1,5 stunden unversehrt wieder am tageslicht an, was aber auch an den wachsamen augen der restlichen gruppe liegen kann, aber: man weiß es nicht genau.

 

am fuße des berges wieder bei unseren fahrzeugen angekommen, zogen wir uns um und verstauten unsere ausrüstung. danach, auf dem weg zum essen beim steegwirt, sahen wir uns noch den hirschbrunnen an, welcher uns irgendwie zum tauchen einzuladen schien. nach dem guten bratl gings noch auf einen sprung zur kogelgrabenhöhle um dort die bedingungen zu erkunden welche zzt sehr gut sind.

alles in allem ein sehr schöne höhlenfahrt, jedoch leider kein neuland. wieder zuhause angekommen wartet ein haufen schmutziger wäsche auf seine reinigung, was aber auch nicht weiter schlimm ist!

höhlen im allgemeinen sind sehr empfindliche ökosysteme und sind daher, wie die koppenbrüllerhöhle, besonders geschützt, und nicht öffentlich zugänglich und bedürfen ausnahmslos der genehmigung durch die zuständigen naturschutzbehörden!

die koppenbrüllerhöhle, bzw ein teil davon, wird auch als schauhöhle geführt und bietet, während der sommersaison, interessierten besuchern die möglichkeit im rahmen von geführten touren dieses spannende ökosystem zu erkunden.

 

 

 

 

 

 

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