Stephan Fehringer | Dive Instructor | Wracktauchen and der SMS Kaiser Franz Josef I.
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Wracktauchen and der SMS Kaiser Franz Josef I.

foto von mlorenc.at

Wracktauchen and der SMS Kaiser Franz Josef I.

foto von mlorenc.atnach längerer planungs- und wartezeit konnten wir endlich die sms kaiser franz josef I. betauchen.

nach dem wir am vortag bereits das ganze equipment verladen haben gings nächsten abend ohne verzögerungen los und so machten wir uns voller vorfreude auf den weg ins südlichste kroatien, in die bucht von kotor, an der montenegrinischen grenze. nach gut 13 stunden reisezeit erreichten wir früh morgens unser ziel, wo wir uns mit der restlichen gruppe trafen. nach einem gemütlichen frühstück verluden wir das equipment aufs boot und wir machten uns auf den weg.

betaucht wurden mehrere tiefe wracks in dieser umgebung. aufgrund des wechselhaften wetters gegen ende der woche konnten die meisten dieser aber leider nicht betaucht werden. wegen der langen tauch- bzw dekozeit wäre der einstieg ins boot nicht garantiert möglich gewesen. primäres ziel war aber die kaiser franz josef. das wetter lies leider auch nicht alle geplanten tauchgänge an der kaiser franz josef zu, da uns am samstag morgen der tag mit sturm und regen weckte. darum entschieden wir uns alles einzupacken und die expedition abzubrechen.

obwohl wir nur drei tauchgänge an der kaiser franz josef durchführen konnten, konnten wir uns dennoch ein bild über den aktuellen zustand des wracks machen und es gelangen uns gute aufnahmen zu dokumentationszwecken. eine weitere expedition steht schon in planung.

schiff im vorbeifahren

traumhafte buchten

beim verladen….

…aufs boot

so endete unser expedition

 

KAISER FRANZ JOSEF I.
ART:
Rammkreuzer
EIGNER:
Österr. Kriegsmarine
SCHWESTERSCHIFF: KAISERIN  ELISABETH
WERFT: Stabilimento Tecnico Triestino
BAUORT: San Rocco/Triest
BAUNUMMER: 233.
BAUJAHR: 03.01.1888 Kiellegung
18.05.1889 Stapellauf
02.06.1890 Indienststellung
LÄNGE: 103,70 Meter
BREITE: 14,724 Meter
TIEFGANG: 5,985
EINSATZVERDRÄNGUNG: 4.267,47 t
PS: 8.000
MASCHINE: 4 Doppelender Kessel mit 24 Feuerungen; 9 at Betriebsdruck, 2 horizontale Dreizylinder 3fach Expansionsdampfmaschinen; 2 dreiflügelige Griffith-Schrauben 4.420 mm Dm gebaut von San Andrea 1888/89
GESCHWINDIGKEIT: 19,17 kn
PANZERUNG: Panzerdeck 38 mm, Böschung 57 mm, 24 cm Barbetten 90 mm, 24 cm Kuppel (Ladekammer) 40 mm, 15 cm Erker 40mm 15 cm Schild 60 40 mm, Kommandoturm 50 45 mm
BEWAFFNUNG: 2 x 24 cm L/35 Krupp C/86; 6 x 15 cm L35 Krupp C/86, 5 x 47 mm L/44 SFK Hotchkiss, 4 x 47 mm L/33 SFK Hotchkiss, 2 x 37 mm L/33 SFK Hotchkiss; 2 x 7 cm L/15 Bootsgeschütz; 4 x TR 40 cm
ABÄNDERUNG: ab ca 1900: 13 x 47 mm L/44 SFK; 2 x 37 mm L/33 SFK Hotchkiss; 4 x 37 mm Mitrailleusen C/1900 V; ab 1905; 2 x 15 cm L/40 Skoda; 6 x 15 cm L/35 Krupp C/86 aptiert 1899; 14 x 47 mm L/44 SFK Skoda; 2 x 47 mm L/33 Mitrailleusen C/1900 V; 1 x 8 mm MG M 01; 4 TR 40 cm;
Im Krieg zusätzlich: 1 x 8 mm MG M 07/12 in Ballonabwehr-Lafette

BESATZUNG: 399
BAUKOSTEN:
5.146.884 Kronen
UNTERGANGSDATUM: 17.10.1919
UNTERGANGSORT:
Im Eingangsbereich der Bucht von Kotor, UNTERGANGSURSACHE: Vor Anker liegend im Sturm gesunken
TIEFE: min. 30 Meter, max. 45 Meter

schiffsbeschreibung von franz mittermayr

 

 

 

 

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