Stephan Fehringer | Dive Instructor | traunsee
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traunsee

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Tauchen am Traunsee im Winter

endlich! nach halbjähriger traunsee abstinenz schafften wir es, zum traunsee zu fahren, wo wir uns eine der schönsten steilwände im salzkammergut ansehen wollten. nach unzähligen zu- und wieder absagen blieben nur bernhard und ich übrig, was nicht unbedingt schlecht ist, zumal rudeltauchen ja eher eine erscheinung der kakpitalistisch geprägten tauchindustrie an wärmeren gewässern ist. das neue transportmittel hatte ich am vortag schon teilbeladen und somit gings am samstag frühmorgens, nach kurzer zuladung, mit der sonne im rücken, los richtung traunsee.
angekommen in traunkirchen, nach kurzer besichtigung des platzes, machten wir uns sofort an das zusammenbauen der ausrüstung um schnellstmöglich ins wasser zu kommen. die sicht lies sich von ausserhalb des wassers nur schwer einschätzen, was uns aber eigentlich nicht weiter berührte, da uns beim letzen halben dutzend tauchgängen im traunsee, dieser uns mit eher bescheidenen sichtweiten so zwischen 3 metern und garnix an metern begrüßte. angerödelt gings also ins wasser, kurze checks und schon waren wir drunten. auf gut 30 metern tiefe legte ich mich auf den rücken und schon geschah es: ich bekam keine luft mehr… geistesgegenwärtig musste ich feststellen, dass das kein problem des equipments war. grund dafür war die atemberaubende sicht, bei der man, selbst noch in dieser tiefe, die spiegelung der sonne auf den wellen sah und sogar noch die füße der enten die oben schwammen, erkennen konnte.

tauchplatz am traunseeunten gabs wie immer die ausgesprochen schöne, gelbliche wand, die mit unzähligen muscheln und schwämmen bewachsen ist, zu sehen. riesige schwärme an jungfischen, wie zu dieser zeit zu erwarten, konnten wir auch ausmachen. da mein kreisel nicht mitfahren wollte und ich somit ständig blubbernde warnsignale abgab, zogen die unerfahrenen jungfische es vor, zu flüchten, was ich eigentlich sehr gut nachvollziehen kann. im seichteren bereich ließen wir uns noch ein wenig die sonne auf den rücken- oder besser die flaschen- scheinen und genossen schöne unterwasserlandschaft. danach wieder die neue stiege hinauf zum auto wo wir schnell wieder alles verstauten und uns auf die heimreise machten. einen kurzen zwischenstop bei gerhard, der abzulaufen drohendes bier zuhause hatte, legten wir aber schon noch ein, wo wir dann sogar noch einen maus im hamstergewand zu gesicht bekamen. ein paar videos und höhlenprofile gabs auch noch als draufgabe anzusehen, natürlich via videowall.

alles in allem ein super gelungener ausflug ins salzkammergut/hausruckviertel.

 

 

 

 

 

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